Die Mega-Trends 2018!

Mit einer Veränderungsgeschwindigkeit, die vor ein paar Jahren noch nicht vorstellbar war, hat sich die Digitalisierung und Technologisierung ihren Weg in unser aller Leben gebahnt. Nicht nur das überall präsente Smartphone und neue Entertainment-Möglichkeiten verändern unseren Alltag, sondern auch jegliche andere Lebens- und Geschäftsbereiche. Bisherige Wertschöpfungsketten, Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle müssen hinterfragt werden, da alles darauf hindeutet, dass Veränderungen noch rasanter als heute schon vonstattengehen. Vereinfachungen und Automatisierungen von Hintergrundprozessen und die Verschmelzung von on- und offline-Welten sind Wettbewerbsvorteile, die es so vor 10 Jahren noch nicht gegeben hätte. Digital offensive Firmen haben damit die Möglichkeit an ihren klassisch orientierten Konkurrenten vorbeizuziehen.

Besonders im Mittelstand liegt noch eine verhältnismäßig schwache Nutzung von solchen Erfolgspotenzialen vor. Nur 11% der Mittelständler setzen derzeit eine unternehmensweite Software zum Dokumentenmanagement bzw. ECM ein. Sie geloben jedoch flächendeckend Besserung und planen insgesamt 1,2 Mrd. Euro in naher Zukunft zu investieren. Rund 25% aller mittelständischen Unternehmen gedenken dies auch für eine voll integrierte ECM-Software zu tun, also eine Software, die alle aus Sicht des jeweiligen Unternehmens relevanten ECM-Aufgaben abdeckt. Wie gesamtwirtschaftlich zu beobachten, setzen die Unternehmen hier vor allem auf Branchenlösungen, von denen alle gleichermaßen profitieren können.[1]

Hierbei wird die Industrialisierung von ECM zum alles entscheidenden Erfolgsfaktor: eine flexible Anpassungsfähigkeit, die Integrierbarkeit in die bestehende Software-Landschaft, Multifunktionalität und das richtige Kosten-Nutzen-Verhältnis sind hier ausschlaggebend. Alles in allem darf natürlich auch die Fachkompetenz und das richtige Auftreten des Anbieters nicht fehlen.[2] Denn ein exzellentes Kundenmanagement kann zusätzliche Erlöspotenziale erschließen. Nicht nur Bestandskunden werden so immer bessere Lösungen zur Verfügung gestellt, sondern aufgrund wachsender Skalierbarkeit können Best Practice Lösungen, die mit großen Unternehmen entwickelt wurden, dem Mittelstand preiswert zur Verfügung gestellt werden.

Eine der erfolgreichsten Lösungen ist hierbei die Cloud, die sich momentan nachhaltig durchsetzt. Dennoch müssen Cloud und On Premise weiterhin integrierbar und frei wähl- und kombinierbar sein. Die vielversprechendste Betriebsform für Business Software ist somit On Prem Cloud Mixed. Zudem werden Setup und Updates immer weiter automatisiert und es entstehen nur geringe Installations- und Wartungskosten.

Die Cloud ist in aller Munde – und kann auch den Nutzen von ECM erhöhen: Artificial Intelligence kann intelligente Ablagen strukturieren, die mithilfe von Klassifikations- und Erkennungslösungen aus der Cloud, Volumenschwankungen ohne Probleme bewältigen.

Last but not least finden wir auch in dieser Branche eine zunehmende Konzentration auf den Kunden und seine Wünsche. Daten zum Nutzungsverhalten der Kunden dienen als Grundlage zur Verbesserung von standardisierten Workflows und führen mit Erweiterungen wie BOT-Techniken und Spracherkennung zu optimalen Geschäftsprozessen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen können viele neue Produktgenerationen im Jahr 2018 weiterentwickelt werden. Datenbasierte Entscheidungen werden das Navigationssystem der New Economy sein.

 

Doch wie wirkt sich der Digitalisierungstrend eigentlich auf die unterschiedlichen Branchen aus? In Anlehnung an eine Analyse von Deloitte Digital und Dr. Holger Schmidt lässt sich feststellen, dass sich die Digitalisierung zwar ausnahmslos auf alle Branchen auswirkt, dies jedoch unterschiedlich schnell und stark. Am meisten plant zum Beispiel die Automotive-Branche in naher Zukunft in Digitalisierungsprojekte zu investieren (42,4%), Schlusslicht ist die Food-Branche.[3]

Auch eine unserer wichtigsten Branchen war in der Analyse vertreten: Landwirtschaft und Logistik benötigen anscheinend mehr Zeit, sich an die Digitalisierung anzupassen, werden aber im Gegenzug dazu nachhaltig durch sie verändert. Da ganze ¾ die Digitalisierung als große Herausforderung für die Branche sehen, werden generell auch 31,5% des Investitionsbudgets für die Digitalisierung eingeplant. Großes Ziel ist es, dass selbstlernende Systeme mehr und mehr Aufgaben übernehmen, autonomere Prozesse auch durch Roboter erledigt werden können und Artificial Intelligence weitreichend in Geschäftsprozesse integriert wird.

Welche Plattformen und Softwareinstallationen zum Einsatz kommen sollen, muss auch hier durch Kundenbefragungen herausgefunden werden. Agilität und Integrität wünschen sich auch hier die meisten Anwender, worauf die Anbieter eingehen müssen. Unsere Produkte und Standardlösungen können glücklicherweise jederzeit an die Wünsche der Kunden angepasst werden.

Während grundlegend vor allem Produkte und Dienstleistungen digitalisiert werden, kommt es in der Logistik vor allem zur Digitalisierung der Produktion. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheint, gehört hierzu auch die Administration und diverse interne Prozesse. ECM kann diese Prozesse nicht nur vereinfachen, sondern auch deutlich beschleunigen.

Nicht nur Geschäftsprozesse werden optimiert, sondern die Digitalisierung bereitet auch den Weg für neuartige Geschäftsmodelle. Aufgrund der darauf bezogenen Ungewissheit müssen Anforderungen von Beginn an klar formuliert werden, damit die Ergebnisse von Optimierungen und kleinen Revolutionen innerhalb von Betrieben kontrolliert werden können und zufriedenstellend sind. Je schneller DU auf den Digitalisierungszug aufspringst, desto größer ist der Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.

 

Die Angst vor Neuem kommt auch hier sicher nicht von irgendwo. Die Gründe für das Scheitern von Digitalisierungsprojekten wurden aber erfreulicherweise von d.velop erforscht: Spitzenreiter ist die fehlende digitale Kompetenz (38,65%), gefolgt von Planungsschwäche und Zeit-Kosten-Problematiken (34,38%). Auch unklare Anforderungen (33,01%) und methodische Umsetzungsprobleme (32,25%) treten relativ häufig auf. Am seltensten, aber dennoch zu häufig, ist die fehlende Unterstützung durch das Management Schuld an einer erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten (26,78%).[4]

Zum Glück setzt die ecm:one GmbH genau an diesen Punkten an und hilft Ihnen dabei, dass es erst gar nicht zu diesen Problemen kommen kann.

Auf ein spannendes, trendiges, und erfolgreiches Jahr 2018!

 

 

[1] Studie ECM im Mittelstand Status Quo und Perspektiven auf dem Weg zum Digital Office – Sommer 2017.

[2] Studie ECM im Mittelstand Status Quo und Perspektiven auf dem Weg zum Digital Office – Sommer 2017.

[3] Dr. Holger Schmidt in Anlehnung an eine Analyse von Deloitte Digital GmbH and Heads! Executive Consultancy (2015): Wirkung auf das Geschäftsmodell bei der Digitalisierung von Branchen.

[4] Branchenstudie Digitalisierungsstatus 2017, d.velop AG, Gescher.

Von | 2018-03-21T09:37:53+00:00 21 März 2018|Allgemein|