ecm:one im Finale bei Beyond Conventions – wir pitchen bei ThyssenKrupp

Am 20. und 21. Februar hatten wir die tolle Möglichkeit bei Beyond Conventions im Headquarter von thyssenkrupp in Essen dabei zu sein. Die fünf Unternehmen thyssenkrupp, innogy, Funke Medien NRW, Open Grid Europe und Schacht.One hatten verschiedene Challenges vorbereitet, zu denen jeweils circa 3 Startups nach vorherigem Bewerbungsprozess pitchen durften. Über 200 Bewerbungen gingen hierfür ein und wir konnten uns neben zwei anderen Bewerbern für dieses Finale in unserer Challenge qualifizieren!

Das ganze Event lebte von einem „startup competition“-Feeling: die Pitches fanden jeweils gleichzeitig mit vier anderen in einem Raum statt, wurden auf Englisch vorgetragen, um auch den internationalen Mitbewerbern aus Neuseeland und dem Silicon Valley gerecht zu werden, und wurden umrahmt von vielen eindrucksvollen Impulsvorträgen zur Startup-Kultur. Es war „crowded, loud und challenging – aber ganz sicher nicht langweilig!

Der CEO von thyssenkrupp, Heinrich Hiesinger, begann mit einer inspirierenden Rede über die Zusammenarbeit und Kooperation von gestandenen Unternehmen und Startups. Nur gemeinsam könne man die wohl größte Challenge der heutigen Welt, die Digitalisierung, erfolgreich angehen. Unternehmen sollten hierbei die Rahmenbedingungen schaffen und Startups den Content liefern, um zu fruchtbaren und nachhaltigen Lösungen zu gelangen und sich im Wettbewerb behaupten zu können.

Ein weiterer hoher Gast war der Bürgermeister von Essen, Thomas Kufen. Er stimmte Heinrich Hiesinger darin zu, die Digitalisierung als Chance zu begreifen und sprach Essen, als Standort vieler großer Konzerne, die Aufgabe zu, die Rahmenbedingungen für eine lebendige Startup-Szene zu schaffen, damit Startups und Unternehmen in effizienten Kooperationen auch in Essen zusammenkommen können.

Was genau es ist, was Startups benötigen, um neben Konzernen überleben zu können, brachte uns der hervorragende Moderator der Veranstaltung, Andrew Goldstein von Deloitte Digital, näher. Denn die Bedürfnisse von Startups sind keinesfalls allein finanzieller Natur, sondern umfassen auch beidseitige Kommunikation und eine spezielle Attitude der Unternehmen. Die gegenseitigen Bedürfnisse müssen beiden Parteien klar sein, um die Transaktionskosten möglichst gering zu halten.

Als Abschluss des ersten Tages wurden die verschiedenen Corporate Challenges von den jeweiligen Challenge Ownern präsentiert. Diese reichten von individuellen Nachrichten durch Virtual Voice Assistents wie Alexa über Smart Office Equipment und Chatbots, die mit uns durch gängige Chat-Apps wie Whatsapp kommunizieren auch zu unserer Challenge: Product Matching Engine.

Thyssenkrupp Materials suchte einen automatischen Prozess, eine intelligente Methode und eine angemessene Technologie um die Anfragen- und Bestellworkflows zu automatisieren und so ihre Wertschöpfung zu erhöhen. Besondere Schwierigkeit hierbei waren die unterschiedlichen Arten, Strukturen und Qualitätsunterschiede der über 130.000 Anfragen im Jahr.

Am nächsten Tag war es dann auch soweit und wir konnten endlich pitchen! In jeweils 7 Minuten wurden die Lösungsvorschläge vor einem breiten Publikum unterschiedlicher Startups und Unternehmensvertretern präsentiert und mit einer dreiminutigen Q&A-Session abgeschlossen.

Unsere Lösung basierte auf I.R.I.S. Xtract for Documents (kurz X4D) und dem Lösungspaket Solution Package Orders 3.0. Die Standardsoftware wurde passend zur Anforderung erweitert.

Größte Herausforderung war neben der automatischen Erkennung des Kunden, der gewünschten Lieferanschrift oder dem erwarteten Lieferdatum die Erkennung von Positionen und dem passenden Artikel aus über 100.000 möglichen Artikeln. Hierbei haben wir einen intelligenten Algorithmus generiert, der mit Hilfe der Dimensionen und der historischen Daten viele Artikel treffsicher identifizieren kann.

Unsere Lösung kann also auch unstrukturierte Anfragen und Bestellungen automatisch erkennen und an SAP übergeben – problem solved!

Aber auch die anderen Challenges hielten spannende Problemstellungen und Lösungen bereit, die wir uns anhören und so unseren Horizont erweitern konnten. Unglaublich, was die Digitalisierung neben ECM noch so bereithält!

Beim anschließenden Match Making zwischen einzelnen Startups und Unternehmensvertretern konnten wir unseren erfolgreichen Ausflug nach Essen abrunden und uns und unsere Lösungen in den Köpfen der Verantwortlichen von innogy und thyssenkrupp verfestigen.

Was wir zu guter Letzt noch mitnahmen: Foodora-Gründer Konstantin Mehl brachte den wohl schwerwiegendsten Fehler von Startups, der sie zum Scheitern verdammen könnte, auf den Punkt:

Foodora-Gründer Konstantin Mehl: „Don’t scale it ´til you nail it.“

Zum Glück hat die ecm:one bereits viele Erfahrungen in den verschiedensten Kundenprojekten sammeln können, sodass wir guten Gewissens sagen können: Wir sind bereit, diese Lösungen auch an zukünftige Kunden weiterzutragen!

+++ UPDATE +++

Die erfolgreiche Teilnahme beim Beyond Conventions Pitch wurde nicht nur hier in unserem Blog erwähnt, sondern hat auch die Münsterschen Zeitung, die Westfälischen Nachrichten und unseren Partner, die I.R.I.S. AG, auf den Plan gerufen.

Am 13.04.2018 berichteten sowohl die Münsterschen Zeitung als auch die Westfälischen Nachrichten über die spannende Aufgabe von ThyssenKrupp und unsere gut angekommene Lösung. Hier geht es zum Artikel.

Und natürlich hat auch unser Partner, auf dessen Basisprogramm unsere Lösung aufbaute, unsere Success-Story auf seiner Website gefeatured. Hier geht es zum Beitrag!

Viel Spaß beim Lesen!

Von |2018-04-17T08:41:29+00:0028 Februar 2018|Allgemein|